Aktuell
 
vom Montag, 02.11.2009 16:58
Luftschloss-Verlag wird frei

Der Luftschloss-Verlag steht zum Verkauf.
Nicht, dass uns das Verlegen verleidet wäre, aber wir gehen buchstäblich neue Wege. Wir werden demnächst die Anker lichten und unser Luftschiff in eine ander Richtung lenken. Der Kurs liegt an. Die Tanks sind mit Freude und mit viel Liebe bis an den Rand gefüllt.

Was liegt alles im Warenkorb „Luftschloss-Verlag“?
Zunächst der Name „Luftschloss-Verlag“. Mit gerade mal zwei Büchern im Sortiment kann man ihn zwar nicht als Weltverlag bezeichnen, trotzdem ist er wwweltweit gut positioniert: Gibt man im Google „Luftschloss“ ein, dann erscheint der Luftschloss-Verlag an zweiter Stelle (nach dem Wikipedia-Eintrag „Luftschloss“). Der Name ist einprägsam und erlaubt viele Verlagsphilosophien. Zum Luftschloss-Verlag gehören die Restposten der beiden Bücher „Diala“ und „Das fremde Lied“ – plus Verpackungsmaterial sowie ein Vorrat an bezahlten IBN-Nummern für das Verlegen weiterer Bücher. Und nicht zuletzt gehört dazu das von der Grafikerin Karin Widmer* kreierte Logo.

Über den Preis lässt sich diskutieren.

Sie erreichen uns unter der Nummer +41 (0)34 495 64 54 oder unter info@luftschloss-verlag.ch

* siehe Links: "hookillus"
vom Freitag, 18.09.2009 23:20
Relativ

Mann kann gelangweiligt herumstehen und einen Kaffee schlürfen und trotzdem mit 300 Sachen durch die Gegend sausen - zum Beispiel in einem TGV.
Etwas poetischer ausgedrückt: Wenn alles stillsteht, heisst das noch lange nicht, dass sich nichts bewegt ...

vom Dienstag, 05.05.2009 11:09
Der Geist aller Kulturen

"Ich will weder die vier Ecken meines Hauses umzäunen noch meine Fenster zumauern. Es ist mir wichtig, dass der Geist aller Kulturen bei mir so frei wie möglich wehen kann. Aber ich weigere mich, mich von wem auch immer vertreiben zu lassen."

Mahatma Gandhi
vom Sonntag, 07.12.2008 16:47
Wirtschaft und Ethik

"Zwischen der Wirtschaft und der Ethik ziehe ich keine genauen Grenzen, wenn ich überhaupt eine Unterscheidung mache."

Mahatma Gandhi

vom Montag, 10.11.2008 12:05
Geschichten vom Wasser 14.11.08 in Sumiswald

Auch dieses Jahr lädt der "Märchenkreis Emmental", im Rahmen der Schweizer Erzählnacht, zu einem Märchenabend für Erwachsene ein.

Die Schweizer Erzählnacht findet jeweils am zweiten Freitag im November statt und ist ein Leseförderungsprojekt des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien SIKJM in Zusammenarbeit mit Bibliomedia Schweiz und UNICEF Schweiz. Vorgegeben wird einzig das Motto, das von Schulklassen, Bibliotheken, Buchhandlungen und Kulturinstitutionen schweizweit frei umgesetzt und inszeniert werden kann.
Auch dieses Jahr gehen Erzählerinnen und Erzähler des "Märchenkreis Emmental" am Freitagmorgen in die Schulen, um Märchen zu erzählen. Am Abend gibt es im Kirchgemeindehaus Sumiswald "Geschichten vom Wasser" für Erwachsene zu hören.

Freitag, 14.November 2008 um 20.15 Uhr, Kirchgemeindehaus, 3454 Sumiswald.
Türöffnung 19.45 Uhr, Abendkasse.
Eintritt CHF 25.- inkl Pausenbuffet.
Reservation Tel. 034 495 64 54
oder 062 962 12 82
vom Mittwoch, 30.07.2008 13:49
Schreckmümpfeli ...

... so lautete das Thema zum Wettbewerb
"Postkarten-Texte 2008", der Schreibszene Schweiz.

Ich nahm zum ersten Mal an einem Schreibwettbewerb teil. Um so grösser die Freude, dass ich es unter die Gewinnerinnen und Gewinner geschafft habe.
Übrigens wurden gleich zwei Frauen aus Trubschachen ausgezeichnet:
Auf dem 2. Rang landete Verena Zürcher, Autorin und Verlegerin vom Landverlag Trubschachen,
und auf Rang 7, Yvonne Grossenbacher,
Märchenerzählerin und Teilhaberin vom Luftschloss-Verlag.

Auf Wunsch können beide Postkarten über den Luftschloss-Verlag bezogen werden (einzeln oder Sets).


Der Freitagsakt
************
Sie betrachtete sich im Spiegel, war unzufrieden mit dem, was sie sah. Das störte ihn. Trotzdem nahm er sie. Jeden Freitag. Seit Jahren schon. Freitagsakt, raunte er lüstern.
Und bemerkte nicht, wie sich ihre Haare sträubten.
Heute plante sie den Freitagsakt. Endlich! Sie machte sich hübsch, lackierte die Nägel. Griff nach einem Wisch Watte, tränkte ihn mit Nagellackentferner und Nagellack. Blutrot.
Schmiss alles ins Klo. Vermied, dass sich Watte und Wasser trafen. Schloss den Deckel.
Sie hörte ihn kommen. Sein Atem, sein Augenglanz, seine Haltung. Sie verrieten ihn. So war das freitags. Ich hab mich hübsch gemacht für dich, gurrte sie. Er kniff sie grob in die
Brust. Schön. Hast dich gehen lassen in letzter Zeit, Luder!
Er entschwand im Badezimmer. Sie presste das Ohr an die Tür, wusste, was kam. Er klaubte ein Magazin aus der Aktentasche, setzte sich aufs Klo, holte eine Zigarette aus der Schachtel, entfachte das Streichholz, schnippte Asche in die Schüssel. Sie begann zu zählen: Eins, zwei, drei.
Wuff!
Die kleine, effiziente Aceton-Explosion trat schneller ein als erwartet. Er schrie! Erbärmlich. Sie lächelte zufrieden.

Verena Zürcher


Mord am Montagmorgen
********************
Nein, er konnte nicht mehr. Er hatte die Nase gestrichen voll. Sein Entschluss war gefasst: Er würde sie umbringen!
Kaltblütig, ohne zu zögern.
Die Mordwaffe sah harmlos aus. Wer dachte dabei schon an Totschlag? Die Hände wollte er sich nicht schmutzig machen. Kein Blut sollte daran kleben.
Abends legte er die Waffe sorgsam neben das Bett. Morgen, morgen dachte er noch und schlief zufrieden ein. Der Druck seiner vollen Blase weckte ihn. Es war kurz vor halb sechs.
Er stand auf und ging zur Toilette. Er pinkelte im Stehen. Absitzen? Das kam für ihn nicht in Frage - er war ganz Mann!
Zurück im Zimmer sass sie gerade auf seinem Bett. Jetzt, jetzt ist der Moment gekommen! Langsam ging er auf sie zu und griff nach dem Mordinstrument.
Ein Schlag - und sie war tot.
Das Entsorgen bereitete ihm keine Mühe. Er musste sie nicht mal anfassen. Er schob einfach die Fliegenklatsche unter die Leiche, öffnete das Fenster und warf sie hinaus.
Du sollst nicht töten! Na ja, was hatte das damit zu tun?
Nichts, rein gar nichts.
Beschwingt von seiner Tat zog er sich an, frühstückte ausgiebig und fuhr ins Büro - einem neuen Tag entgegen.

Yvonne Grossenbacher


vom Donnerstag, 17.07.2008 18:25
Maison à vendre?

17. Juli 2008: Es regnet mal wieder, und nicht gerade wenig. Ein guter Grund, um auf unsere Pläne aufmerksam zu machen: Wir gedenken, in vier Jahren – 2012 – in den Süden von Frankreich umzusiedeln. Natürlich wird es dort auch regnen. Nichts gegen Regen, aber wir haben ihn hier im Emmental zu Genüge kennengelernt und möchten ihn in Zukunft eher in Form einer grossen Wasserfläche geniessen. Richtig, in Form des Mittelmeeres. Wir suchen deshalb irgendwo zwischen der Camargue und der spanischen Grenze ein Haus in Meeresnähe – ein Haus für mindestens fünf Personen, oder ein Haus, das sich so herrichten lässt, dass im Moment mindestens fünf Personen – und natürlich Kater Mikesch – gut Platz haben darin. Vielleicht haben gerade Sie das passende Haus oder Land zu verkaufen ..?
vom Mittwoch, 09.04.2008 05:35
Was es ist

Es ist Unsinn, sagt die Vernunft
Es ist was es ist, sagt die Liebe

Es ist Unglück, sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz, sagt die Angst
Es ist aussichtslos, sagt die Einsicht
Es ist was es ist, sagt die Liebe

Es ist lächerlich sagt der Stolz
Es ist leichtsinning, sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich, sagt die Erfahrung
Es ist was es ist, sagt die Liebe

Erich Fried
vom Montag, 11.02.2008 02:55
mMh!
... steht für mehr Märchen hören!

Samstag, 8.3.2008 um 19.30h
UnterwegSein

Märchenstreifzug durch die grossen Erzähl-Kulturen.
Im Haus der Religionen, Schwarztorstrasse 102, 3007 Bern
in mundArt und frei erzählt von Yvonne Grossenbacher & Katharina Schwab
Klänge auf dem Hang von Charles Lötscher

Eintritt: 20.- (inkl. Kuchen & Tee etc.)


vom Sonntag, 03.02.2008 19:46
Aus der Wochenzeitung für das Emmental & Entlebuch

"Märchen halten einem einen Spiegel vor"
so lautet die Überschrift des Artikels, erschienen am 31.1.2008
Den ganzen Artikel, und was es damit auf sich hat, finden Sie unter mehr Info
>>> mehr info
vom Donnerstag, 24.01.2008 04:38
Rausgepickt ...

"Es geht im Leben nicht darum,
etwas zu werden,
sondern darum,
das zu sein, was man ist!"

Zen Priester Vanja Palmers

vom Sonntag, 25.11.2007 18:25
Ausgeflogen ...

… nicht ganz im wörtlichen Sinn, sind gestern unsere letzten zwei Hühner und drei Enten.
13 Jahre hatten wir unser Federvieh. Wie schön war es, die ersten piepsenden Eier in den Händen zu halten, kurz bevor das erste Kücken schlüpfte. Interessant, spannend und lustig, wie unser Hühner die Enteneier ausbrüteten und die Kleinen aufzogen. Fuchs und Vogelangriffe haben wir abgewehrt, trotzdem gab es hin und wieder mal Verluste. Manche Suchaktion haben wir gestartet, manches erlebt, und viel gäbe es zu erzählen.
Doch irgendwann ist jedes Kapitel fertig geschrieben. So auch dieses. Wir haben für unsere Tiere ein neues Zuhause gefunden, in Hinterfultigen, bei andern Hühnern, Enten, Gänsen etc. Dort dürfen sie ihren „Lebensabend“ verbringen.
Für uns heisst das nebst Abschied - mehr Freiheit.
Denn auch unsere „Jungen“ sind flügge geworden.
Und auch wir wollen wieder mehr ausfliegen, zu zweit, als Paar, abheben in Schwindel erregende Höhen.
Wir freuen uns darauf!

vom Donnerstag, 15.11.2007 16:24
Stille Zeit
Das Wintergedicht aus dem Zauberschloss:


Stille Zeit

Die Welt ist still geworden
ein Zauber liegt in der Luft
der erste Schnee
verschluckt das Rauschen des Bachs.
Gezwungen zur Langsamkeit
zu Eis erstarrt ...

Zeit,
sich zurückzuziehen
Zeit,
in die Tiefe zu gehen
Zeit,
sich dem Wandel hinzugeben
um eines Tages
wenn das Eis schmilzt
die Welt
mit neuen Augen zu betrachten.

vom Freitag, 26.10.2007 14:44
17. November, "Die Nacht des singenden Samovar"

Der Herbst schenkt uns (hoffentlich) noch ein paar sonnige Tage, das Laub raschelt unter unseren Füssen, und schon stehen die nächsten märchenhaften Anlässe vor der Tür.

Mirjam Lehmann, Brigitte Williams, Yvonne Grossenbacher, Rolf Grossenbacher und Charles Lötscher ...
... laden ein zu einer sinnlichen Reise in den Orient - ausserhalb der Zeit.
Einen Nachmittag/Abend lang Tee trinken, plaudern, neue Kontakte knüpfen, Märchen- Geschichten- und Gedichten lauschen, essen und geniessen in entspannter Atmosphäre, und und und ...
Lassen Sie sich überraschen - wir tun es auch!
>>> mehr info
vom Freitag, 26.10.2007 14:40
9. November, "Schweizer Erzählnacht"

Die Schweizer Erzählnacht lässt die Tradition des "Erzählens" alljährlich neu aufleben. In der ganzen Schweiz stehen an diesem Tag und Abend Lesungen sowie Erzählungen - in Bibliotheken wie auch anderswo - auf dem Programm.
Kommen Sie doch nach Lützelflüh!
Märchenerzähler/innen des Märchenkreises Emmental erzählen zum Thema "Was für ein Fest!"
Dietrich Seyffer, Yvonne Grossenbacher, Stine Graber, Heinz Dätwyler und Mischa Moser heissen Sie herzlich Willkommen!

>>> mehr info
vom Montag, 22.10.07 09:15
Medien-Echo ...

... vom 8. September 2007, erschienen im Unter-Emmentaler.

>>>mehr info
vom Dienstag, 07.08.2007 13:27
Sommernachtstraum, 31. August 2007

Ein lauer Sommerabend, Blütenduft liegt in der Luft und orientalische Märchen tragen dich weit, weit weg ... in eine andere Zeit ... an einen andern Ort ...
Kommst du mit?
Ich freue mich auf viele interessierte ZuhörerInnen!

>>> mehr info
vom Dienstag, 03.07.2007 16:21
Rütihubel-Märchentage vom 7. - 9. September 2007

Drei Tage Märchen, Vorträge, Musik, Begegnungen, Puppenspiele, "Märitstände" und viel, viel märchenhaftes Ambiente. Das sind die Rüttihubel-Märchentage in Walkringen BE.
Auch der Luftschloss-Verlag wird mit seinen Büchern am Stand der Mutabor-Märchenstiftung (Büchertisch) vertreten sein.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
>>> mehr info
vom Donnerstag, 17.05.2007 15:24
"Wie geht es dir?"

Was für eine Frage! Viel schwieriger aber ist die Antwort auf diese eine Frage, die so alltäglich, von jedermann in den Mund genommen, fast beiläufig gestellt wird.
Ich weiss aus eigener Erfahrung um die Schwierigkeit einer ehrlichen Antwort, stelle ich mir selbst doch diese Frage fast täglich.
„Sehr gut, gut, es geht, nicht besonders, mittelmässig, nicht so gut, schlecht, auf und ab, versch…“, dies meine geläufigsten Antworten.
Dabei ging es mir zum Beispiel gestern weder gut noch schlecht, sondern einfach eigenartig.
Was würde mein Gegenüber denken, wenn ich auf die Frage: „Wie geht es dir?“ mit „eigenartig!“ antworte?
(Übrigens, was für ein interessantes Wort “eigen-art-ig“)
Nun ja, vielleicht stellen wir auch tagtäglich die falsche Frage. Vielleicht sollten wir eher fragen: „Wie fühlst du dich?“
Aber wie fühl ich mich jetzt gerade? Eigenartig, zurückgezogen, schneckenhausbedürftig.
Und wie geht es mir? Nicht schlecht … – … aber jetzt mal ganz ehrlich … die Hormone, zyklusbedingt, gereizt, ungeduldig, dünnhäutig, schnell mal verletzt oder aggressiv. Dann diese Krämpfe – sie bringen mich noch um! Ich habe es so satt, diese Stimmungsschwankungen, diese Schmerzen, dieses Blut …
Aber, darüber spricht man(n) nicht.
Wie geht es dir?
„Gut!“


vom Dienstag, 01.05.2007 10:47
Ein alter Araber ...

... lebt seit mehr als 40 Jahren in Chicago. Er würde gerne in seinem Garten Kartoffeln pflanzen, aber er ist allein und alt und schwach. Sein Sohn studiert in Paris. Deshalb schreibt er eine E-Mail an seinen Sohn: "Lieber Ahmed, ich bin sehr traurig weil ich in meinem Garten keine Kartoffeln pflanzen kann. Ich bin sicher, wenn Du hier wärst, könntest Du mir helfen und den Garten umgraben. Ich liebe Dich. Dein Vater." Prompt erhält der alte Mann eine E-Mail: "Lieber Vater, bitte rühre auf keinen Fall irgendetwas im Garten an. Dort habe ich nämlich 'die Sache' versteckt. Ich liebe Dich auch. Ahmed." Keine sechs Stunden später umstellen die US Army, die Marines, das FBI und die CIA das Haus des alten Mannes. Sie nehmen den Garten Scholle für Scholle auseinander, suchen jeden Millimeter ab, finden aber nichts. Enttäuscht ziehen sie wieder ab. Am selben Tag erhält der alte Mann noch eine E-Mail von seinem Sohn: "Lieber Vater, sicherlich ist jetzt der Garten komplett umgegraben und du kannst die Kartoffeln pflanzen. Mehr konnte ich nicht für Dich tun. Ich liebe Dich. Ahmed"
vom Mittwoch, 28.03.2007 09:12
310 Tage Sonne ...

... gibt es im schönen Servian in Südfrankreich, in einem herrlichen Weinanbaugebiet nur 20 Autominuten vom Meer entfernt. Lauschige Nischen, ein kindersicherer Pool, verschiedene Häuser zu günstigen Konditionen laden ein zum Verweilen und Geniessen. Klicken Sie sich rein in unseren Geheimtipp: die Domaine St. Pierre. Weiter gehts unter mehr Info ...
>>> mehr info
vom Donnerstag, 08.03.2007 11:34
Hereinspaziert ...

... zur Märchenstunde für Kinder "Luege, Lose, Spiele", am 22. März in der Musikschule Oberemmental in Langnau.

Durch das Programm führen Margrit Bernoulli - Bambusflötenlehrerin und Märchenerzählerin, Yvonne Grossenbacher - Märchenerzählerin, sowie Schüler und Schülerinnen der Musikschule.
Details erfahren Sie durch Anklicken des Buttons "mehr Infos".

Übrigens, nicht nur Kinder kommen in den Genuss einer Märchenstunde, denn abends gehts gleich weiter mit "Märchen zum Frühlingsanfang" für Erwachsene. Es freuen sich auf viele offene Herzen und Ohren, die MärchenerzählerInnen vom Märchenkreis Emmental und die Musikschule Oberemmental.
>>> mehr info
vom Sonntag, 18.02.2007 20:38
Immer aktuell

Während ich still sitze und nichts tue,
kommt der Frühling, und das Gras spriesst.

(Zen-Weisheit)
vom Mittwoch, 15.11.2006 16:21
Volles Haus!

Die Schweizer Erzählnacht vom vergangenen Freitag war ein voller Erfolg!
Das Publikum kam in Scharen, so dass sogar die Sitzgelegenheiten beängstigend knapp wurden.
Viele offene Ohren lauschten den zauberhaft witzigen Märchen von sechs Erzählerinnen und aus allen Teilen der Welt.
Gut gesättigt traten nach drei Stunden Märchen hören – natürlich mit Pausen – auch die letzten NachtschwärmerInnen den Heimweg an. Aber nicht mit leeren Händen, durfte doch jede und jeder noch eine Zauberbohne mit nach Hause nehmen, und wer weiss, ob sie nicht bei der Einen oder dem Andern vielleicht doch funktioniert hat ...?

Auszug aus einer E-Mail einer begeisterten Zuhörerin:
„Es war ein toller Abend mit eindrücklichen Märchen, und so guten Erzählerinnen.
Euch allen ist ein super Abend gelungen, mit einer Spur von Heiterkeit, Witz, Charme,
aber auch mit Weisheit und "Gschpüri" für viele Details. Ihr alle ward einfach wunderbar, und auch die Bar war genial. Ich freue mich, euch bei einem anderen Anlass wieder zu sehen.“

Übrigens, die nächste Gelegenheit, an einem Erzählabend der Berner Herbstnachtschwärmerei dabei zu sein, kommt schon bald, nämlich am Samstag, 25. November mit Irène Haupt und Beatrix Beck.
Am Freitag, 1. Dezember schliesst sich der Kreis des Märchen-Erzählzyklus und zwar mit der Initiantin der Berner Herbstnachtschwärmerei, Katharina Schwab Oliver, und Martina Frey.
Also bis bald …?
>>> mehr info
vom Montag, 23.10.2006 13:49
Nachtschwärmer-News

3 von 6 Erzähl-Abenden aus unserem Zyklus
"Berner-Herbstnachtschwärmereien" liegen bereits hinter uns und die Vorbereitungen für unsern nächsten Anlass - die schweizerische Erzählnacht, am 10 November - laufen heiss.

Ab 20.00h entführen Sie Susanne Hirschi & Beatrix Beck in die Welt der Märchen. Ab 21.00h übernehmen Colette Müller & Claudia Capaul das Märchen-Zepter und ab 22.00h servieren Ihnen Dina Nora Wasserfallen & Yvonne Grossenbacher den dritten - und letzten- Märchengang.

Wir freuen uns auf viele märchenbegeistere Zuhörerinnen und Zuhörer!
>>> mehr info
vom Freitag, 13.10.2006 23:41
Neue Einblicke

Unsere Webseite hat zwei neue Rubriken:
„Fabians Logbuch“
und
„Galerie“ (noch im Aufbau)

In „Fabians Logbuch“ finden sich die Eintragungen über die Reisen zu den Sternen unseres Freundes Fabian aus dem Buch „Diala“. Diese Seite ist nicht nur für Star-Trek-Fans gedacht, sondern für alle, die erfahren möchten, wie es im All (über dem Schlössli in Trubschachen) so zu und her geht …

In der „Galerie“ wollen wir Bilder rund um den märchenhaften Luftschloss-Verlag zeigen, ohne aufdringlich zu werden. Tasten Sie sich mal rein.

Willkommen!

vom Dienstag, 26.09.2006 15:20
Erfolgreicher Auftakt der Berner Herbstnachtschwärmereien!

Der erste Erzählabend der Berner Herbstnachtschwärmereien war zwar noch nicht ganz ausgebucht, aber doch gut besucht!
Und – wie ich mir sagen liess – gab es einige erstaunte, überraschte Zuhörerinnen und Zuhörer.

Viele Menschen wissen nicht, was sie an so einem Märchen–Erzählabend erwartet. Märchen, das klingt zu sehr nach Kinderkram, Rotkäppchen, Schneewittchen etc. Was soll man/frau damit?

Vergessen wird dabei, dass Märchen und Geschichten früher vor allem unter Erwachsenen erzählt wurden. Das Erzählen von Geschichten gehört zu den ältesten Traditionen der Menschheit.
Wir möchten Ihnen zeigen, dass der frei erzählte Märchenschatz der Welt unendlich viel mehr zu bieten hat, als Sie sich vorstellen.

Am nächsten Erzählabend, Samstag, 7. Oktober hören Sie
„von Liebe, Licht und Schatten!“
Vom schönen Fischer und dem fliegenden Fisch, von der blauen Rose, den zwei Liebenden, wie aus einem einfachen Schafhirt ein Khan wird und von der Klugheit seiner Frau Darishma.
So viel sei hier schon mal verraten, anderes bleibt bis zum Schluss verschleiert, damit Sie es selbst „erhören“ können.

Lassen Sie sich überraschen, entspannen Sie und gönnen Sie sich diesen Ausflug in das Reich zauberhafter Märchen.
>>> mehr info
vom Samstag, 23.09.2006 11:21
Zurück auf der Erde

Liebe Freundinnen und Freunde, Besucherinnen und Besucher,

unser Luftschloss hat gestern an der Pier 362 angelegt und schwebt nun wieder auf ca. 1,7 m über Boden am alten Platz. Die Gangway ist ausgefahren. Wir sind wieder für euch da.
Herzlich Willkommen!

Rolf und Yvonne

vom Samstag, 02.09.2006 18:51
Luftschloss auf Reisen

Der Luftschloss-Verlag hat sämtliche Anker gelichtet und schwebt nun für drei Wochen davon.

Am 23. September legen wir wieder in Trubschachen an und sind dann wieder für Sie da.

Bis dann!
Rolf und Yvonne
vom Sonntag, 27.08.2006 17:35
Eine Märchennacht erleben ..?
>>> mehr info
vom Freitag, 11.08.2006 23:34
Märchenhaftes Nachtschwärmen in Bern

Um die alten Legenden, Mythen und Märchen für ein paar lange Nächte wieder lebendig werden zu lassen, haben wir die "Berner Herbst-Nachtschwärmerei" ins Leben gerufen. Frauen erzählen in Mundart.

>>> mehr info
vom Sonntag, 25.06.2006 18:45
Vom Töpfchen Gold

Immer wieder erreichen uns Manuskripte, zum Teil wunderschöne Zeichnungen oder gar Stellengesuche. Das freut uns einerseits sehr, anderseits geben wir nur ungern Körbe. Deshalb bitten wir einmal mehr, uns nichts dergleichen zu senden. Als Kleinstverlag sind wir weder in der Lage, ständig neue Bücher herauszugeben, noch Stellen anzubieten.
Ein Buch ist schnell gedruckt. Doch soll es in genügender oder zumindest selbsttragender Anzahl unter die Leute kommen, braucht es ein relativ hohes Werbebudget, Fantasie und Intuition.

An Fantasie und Intuition fehlt es uns bestimmt nicht. Aber am Kleingeld. Sollte uns jedoch wider erwarten ein Töpfchen Gold zufallen, dann gäbe es weitere spirituelle Bücher aus dem Luftschloss-Verlag …

vom Samstag, 20.05.2006 21:23
Das Zitat des Tages

"Du darfst anderer Meinung sein, damit ich weiß, daß Du ein anderer Mensch bist als ich."



vom Freitag, 19.05.2006 16:13
Weisheit

Ich möchte Euch eine Geschichte erzählen. Ich hab sie überall gesucht, aber leider nicht gefunden, da ich nicht mehr weiss, wo ich sie mal gelesen habe.
Es ist eine wahre Begebenheit, die sich mal bei Mahatma Ghandi ereignet hat.

Eine Mutter kam mit ihrem Sohn zu Mahatma Ghandi und sprach: “Mahatma, mein Sohn macht sich jeden Tag hinter meinen Zuckervorrat. Schon manches Mal hab ich ihm verboten vom Zucker zu naschen, doch er hört nicht auf damit. Ich weiss nicht mehr weiter. Kannst nicht du ihm sagen, dass er damit aufhören soll?“
Ghandi überlegte und sprach schliesslich: „Komm in einer Woche wieder mit deinem Sohn vorbei.“
Nach einer Woche stand die Frau mit der gleichen Bitte wieder vor Ghandi. Ghandi rief den Jungen zu sich und sagte ihm, dass er nicht mehr vom Zucker naschen sollte.
Die Mutter war froh, aber auch etwas erstaunt, fragte sie doch: “Mahatma, warum hast du denn dies nicht schon vor einer Woche gesagt, warum schicktest du mich erst wieder nach Hause?“
Ghandi antwortete: „Vor einer Woche hab ich selbst noch täglich Zucker gegessen. Ich musste erst mein eigenes Verhalten ändern.“

vom Montag, 08.05.2006 00:06
Rauchzeichen und Maikäfer

Rauchende Köpfe im Luftschloss-Verlag. Der PC-Versicherungsfall (siehe Eintrag 3.April) hat einiges an Einsatz und Nerven gekostet, doch Ende gut - alles gut, nun wird bezahlt.

Unser Werbeversand hatte bis jetzt leider noch nicht den gewünschten Erfolg. Wir warten immer noch auf eine Flut von Bestellungen, mindestens soviel, dass wenigstens die Werbekosten gedeckt wären ...

Alles neu macht der Mai! Es grünt und blüht, das Buchenlaub bricht hervor und vor einigen Minuten hat mir der erste Maikäfer am Fenster draussen seine Fühler entgegen gestreckt.
Sei gegrüsst, mein lieber Freund!

vom Montag, 10.04.2006 15:34
Von Wegen und Umwegen

„ … braucht auf jeden Fall klar abgesteckte Leitplanken, weil er sonst nur über grosse Umwege an sein Ziel gelangt.“
Dieser Satz, aus einem Bericht der Lehrerschaft über einen hier ungenannten Schüler, beschäftigt – nebst anderen – seit Tagen mein Gemüt. Immer wieder gelangen wir an Menschen, die anscheinend andere ganz genau analisieren können und bestens wissen, was für diese gut ist. Von wegen …

… wer sagt denn, dass der direkte Weg der „richtige“ oder bessere Weg ist?
Führt nicht gerade der direkte, schnelle Weg in den Märchen oftmals statt ans Ziel ins Verderben? Auf Umwegen aber werden Widerwärtigkeiten erduldet, Prüfungen bestanden und Fähigkeiten erworben, die dann schlussendlich zur Erreichung des Ziels notwendig sind. Bezeichnend ist auch, dass vielfach in den Märchen die beiden älteren, „geschickten“ Brüder eine Aufgabe lösen wollen, dabei jedoch kläglich versagen. Der Jüngste aber, von dem es niemand erwartet – der Dummling – kommt mit Beharrlichkeit und den Eigenschaften seines Herzens ans Ziel.


In dem Sinne wünsche ich dieser Welt:

Weniger Profitgier und Leistungsdenken,
dafür mehr Menschlichkeit,
Anteilnahme und echtes Interesse am Gegenüber.

***
Lieber auf Umwegen ans Ziel,
als auf direktem Weg in den Abgrund.

***
Der Weg ist das Ziel – Alles ist Weg!

vom Montag, 10.04.2006 10:45
Danke!

Danke Euch allen für die netten Worte, Karten oder sonstigen Reaktionen auf die Aktuell-Einträge.
Es ist schön zu spüren, dass unsere Gedanken etwas auslösen ....herrlich!!!! (merci Monika)
Nur weiter so! Wir freuen uns jederzeit auf Rückmeldungen und/oder Eure Meinungen zu einem bestimmten Thema.

Bis bald ...

vom Montag, 03.04.2006 22:02
Was wäre wenn? Oder, dem Tod von der Schippe gesprungen ...

Montag Morgen, ein Tag wie jeder andere … bis zu dem Moment, als plötzlich im ganzen Haus Stromausfall war.
Kurz vorher kam unser ältester Sohn Patrick auf einen Sprung nach Hause. Er sass gerade im Büro am PC. Hatte er vielleicht etwas damit zu tun …?

Nein, auch er kam mir leicht fluchend entgegen. Vis à vis war unser Nachbar am Holzen. Moment mal, da hing doch der eben gefällte Baum in den Stromleitungen…
Bevor wir reagieren konnten, kam schon seine Frau gelaufen, um ihn (in einem der Situation entsprechenden Tonfall) darauf aufmerksam zu machen. Schliesslich gelang es ihm, den Baum von der Leitung – oder umgekehrt – zu befreien.
Nachdem wir darauf eine ganze lange Weile ohne Strom waren und weiter abwarteten, kam schon mal in zwei Zimmern wieder Licht. Einige Minuten später war der Strom dann wieder im ganzen Haus. So weit so gut, wird der/die geneigte LeserIn denken.

Aber was, wenn Patrick in dem Moment nicht zu Hause gewesen wäre? Da oben im Haus alles wieder funktionierte, wäre ich wohl kaum ins Untergeschoss nachschauen gegangen. So hätte niemand bemerkt, dass der Kurzschluss der Stromleitung auf unsern PC „übersprang“. Ja, dass dieser sogar zu stinken und zu rauchen anfing. Der Computer hätte vielleicht zu brennen begonnen. Ich hätte von all dem wohl lange nichts bemerkt, da wir im Haus keine direkte Verbindung zum Untergeschoss haben. Zudem knackt und bewegt sich immer irgendwas in diesem Haus. Wie es dann weitergegangen wäre in einem alten Holzhaus, überlasse ich der Fantasie jedes einzelnen …
Doch glücklicherweise war Patrick im entscheidenden Moment am richtigen Ort! Die Stromzufuhr war schnell unterbrochen, und inzwischen ist das Corpus delicti bei unserm Computerfachmann Brian zum Gesundheitscheck. Mal sehen, ob noch was zu retten ist …
Zu erwähnen ist noch, dass nicht etwa der eingeschaltete PC, sondern der andere, der gar nicht in Betrieb (jedoch an einer Stromschiene angeschlossen) war, in „Hitze“ geriet. Normalerweise sollte in so einem Fall die Sicherung kaputt gehen …
Was wäre passiert, wenn Patrick nicht sofort den Strom unterbrochen hätte? Dann hätten wir jetzt nicht bloss einen kaputten Computer, sondern – wer weiss – gar kein Haus und keinen Verlag mehr …

Nun, bei all dem haben wir doch fast unsern Nachbarn vergessen.
Was, wenn der betroffene Baum nass gewesen wäre? Oder wenn die Stromleitungen runtergerissen worden wären? Weiter wage ich schon gar nicht zu denken…
Dann würde mich im Sommer niemand mehr mit dem Feldstecher beobachten, wenn ich im Bikini draussen an der Sonne liege … Niemand könnte uns sagen, dass wir den Nistkasten für die Vögel falsch an den Baum gehängt haben, und niemand würde sich über unsere frechen Enten ärgern, die es wagen, über die Strasse ins benachbarte Gras zu watscheln, weil es dort vielleicht die besseren Schnecken und Würmer gibt … Na ja, vorerst gilt ja noch Stallzwang; einige Zeitgenossen wird es freuen.
Wir freuen uns darüber, dass Gott sei Dank, nichts Schlimmeres passiert ist. Zudem hoffen wir weiterhin auf gute, nachbarschaftliche Beziehungen, und darauf, dass sich der „Fall“ auch versicherungstechnisch friedlich lösen lässt.
Sind wir doch heute fast ein wenig dem Tod von der Schippe gesprungen …

vom Montag, 27.03.2006 11:06
Frühlingserwachen

Was vor einer Woche noch weiss war, ist inzwischen dem Grün gewichen. Die ersten Schneeglöcklein zeigen sich, und nur vereinzelt liegen noch die letzten Reste Schnee. Sogar mein Töff, der vor drei Tagen noch in zentimeter dickem Eis "einbetoniert" war, wird langsam aber sicher freigegeben.
Danke - Freiheit ich komme!

Vereinzelt tröpfeln jetzt auch die Buch-Bestellungen rein, sanft wie ein erster Frühlingsregen. Möge dem Frühling ein wunderschöner, warmer Sommer folgen, mit einer Flut von Bestellungen und positiven Reaktionen, einem Platzregen gleich!

Yvonne


vom Montag, 20.03.2006 20:07
Frühlingsanfang!

Bei uns liegt zwar noch Schnee und Eis, trotzdem spüren auch wir den Frühling, oder wir hoffen zumindest darauf ...!

Etwas leichter gelingt uns dies mit folgendem Frühlingsgedicht:

Ich kehre mich um und schaue mit grossem Dank auf Zeiten der Ruhe sowie der Besinnlichkeit zurück und übergebe dem Winter mein "Winterkleid".
Dann halte ich einen Moment inne und wende mich um; mit weit ausgebreiteten Armen empfange ich vom Frühling mein "Frühlingskleid"! Was es mir wohl bringen wird?
Möge es mir neues Erwachen schenken,
die Samen spriessen lassen,
mich Lebendigkeit fühlen lassen,
mir Vertrauen ins Kommende schenken und den Mut, den ich dazu brauche.
Mögen mich die Schwingen der Vögel hoch mit in den Himmel tragen und gleichwohl die Wurzeln der Bäume mich tief in die Mutter Erde verankern lassen.
Möge mich das Wunder des Frühlings ergreifen und ich mich von ihm verzaubern lassen.

elween


Euch allen einen wunderschönen Frühling!

vom Sonntag, 12.03.2006 19:16
Sternengeflüster

Rolf hat den Wunsch, dass wöchentlich ein neuer aktuell-Eintrag im Luftschloss stehen sollte. Luftschloss-News, Gedanken, Gefühle, Gedichte, Persönliches etc. Bald geht ein grosser Werbeversand los, doch bis dahin bleibt noch ein wenig Zeit zur Musse oder zum Surfen im Internet.
Vor einiger Zeit hab ich eine interessante Website entdeckt. Ich hab es mir fast schon zur Gewohnheit gemacht, täglich kurz – oder manchmal auch ziemlich lang – reinzuschauen. Täglich, weil es eben täglich neue Sachen gibt, zum Beispiel das Kalenderblatt, Tagebuch, und, und, und. Eine interessante WebBlogSite mit Fantasie, Tiefsinn und Hintergrund. Das Netz ist voll von guten oder weniger guten Seiten. Diese gehört zum Besten, was ich kenne! Gerne möchte ich sie Euch ans Herz legen.
Sicher wird www.seelenfarben.de auch bald zu unsern Links hinzugefügt. Ich wünsche euch viele beglückende Momente mit „Seelenfarben“. Aber bitte, ich übernehme keine Verantwortung für verpasste Verabredungen, versäumte Zahnarzt-Termine etc.


„Du hast die Möglichkeit, aus jedem Moment deines Lebens, eine Sternstunde zu machen!“

Yvonne

vom Montag, 06.03.2006 20:24
Erkenntnisse aus dem Universum des Vogeldarms

Wie kommt es, dass so etwas Belangloses wie Vogelkot die Welt derart in Aufregung versetzt? Nicht Atomwaffen, Terroristen oder die spürbare Klimaveränderung, nein, Vogelkot lässt die Menschheit enger zusammenrücken!
In einem Häufchen Vogelkacke liegt demnach die Kraft, die Bewohner dieses Planeten aus dem Schlaf zu holen und zu bewegen – eine Kraft, die es mit einem Fingerschnippen schafft, unsere Alltagswelt aus den Fugen zu heben. Sie bringt uns dazu, in den Quanten der „niedersten“ Materie im Universum eines Vogeldarms zu wühlen. Dabei stossen wir nicht nur auf ein Wesen namens H5N1, sondern auch auf die uralte Erkenntnis, dass sich alles gegenseitig durchdringt und nichts losgelöst vom andern geschieht. Folgen wir diesem Gedanken konsequent, dann kommen wir schliesslich an den Punkt, wo das Du und das Ich verschmelzen. Danach ist es nicht mehr weit zum Koan: Wenn ich du bin, wer sind dann wir ...?

Weshalb ist es so schwierig
- einen Baum zu erkennen
- den Himmel und die Sterne zu durchschauen
- sich mit den Schwingungen der Musik zu vereinen, die wir hören?

Weil wir nicht hier sind,
sondern da und dort

Weil wir nicht sind,
sondern dauernd werden wollen

Weil wir zu wenig sind
und zu viel haben


Übrigens: Auch in „Diala“ (siehe „Bücher“) ist es simpler Vogelkot, der schliesslich eine erleuchtende Erkenntnis aufblitzen lässt ...

Rolf

vom Montag, 27.02.2006 22:24
Rezept gegen die Vogelgrippe

Liebe Luftschloss-Freunde und -Freundinnen,
liebe Zufallsbesucher/innen,

Im 2006 gibts kein neues Buch aus dem Luftschloss-Verlag.
Wir sind etwas produktionsmüde. Nachdem wir unser Erspartes für die sehr aufwändige Produktion von Büchern aufgewendet haben, konzentrieren wir uns nun auf den Verkauf dieser Bücher. Im Garten eines Miniverlags wachsen die Bücher eben nur, wenn genügend Wasser – in diesem Fall Geld – vorhanden ist. Die andere Seite ist die, dass wir genau die Bücher machen, die wir machen wollen. Klar könnten wir beispielsweise „50 Menüs aus Weinbergschnecken“ oder so was zwischen zwei Buchdeckel quetschen und würden damit vielleicht sogar einen Bestseller landen. Aber das ist nun mal nicht unser Stil. Zumal wir Vegetarier sind. Und das nicht erst seit der Vogelgrippe.
Apropos Vogelgrippe: Unsere Enten und Hühner sind gezwungenermassen wieder unter Tag. Seit einer Woche haben sie Ausgang unter einem Plastikhimmel und innerhalb eines eingezäunten Gebiets. Logisch, dass sie uns unzufrieden entgegenschnattern und -gackern, wenn wir uns dem Gehege nähern. „Weshalb gerade wir?“, denken sie und schauen neidisch auf Hund und Katze, die frech vorbeistolzieren.
Die Gefiederten haben ja keine Ahnung, was sie mit der Menschheit anstellen: Das ständige Wechselbad der Nachrichten zwischen „keine Gefahr für Menschen“ und „weltweite Pandemie unausweichlich“ treibt uns langsam in Richtung Wahnsinn. Aber da sind uns ja die Rinder auch schon voraus ...
Und was lernen wir daraus?
Genau. Mehr Bücher lesen, weniger Fleisch essen! Damit gibt es weniger Tierfabriken, weniger Seuchenherde, weniger Seuchen. So einfach ist das.

Rolf

vom Mittwoch, 30.11.2005 05:50
"Das fremde Lied"

Zeitlos und keiner Mode
unterworfen:
Eine märchenhafte Geschichte
als Symbol für die Realität

„Seltsam, dieses Lied mit diesen anders klingenden Worten, mit dieser ungewohnten Melodie, dieses Lied konnte sie nie singen, wenn sie es wollte. Es war, als tauche es aus tiefem Grund an die Oberfläche. Der Grund aber war so tief, dass die Erinnerung nicht hinabreichte. Woher kam es nur, und was bedeutete es?“

Dies ist ein Ausschnitt aus „Das fremde Lied“ von Brigitte Probst. Die in Deutschland geborene und in Emmenmatt lebende Autorin las in Langnau (BE) und Schüpfheim (LU) aus ihrer märchenhaften Geschichte für kleine, grosse und ganz grosse Menschen, und sie fand aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer.
Die Geschichte ist, ähnlich wie Michael Endes „Momo“, nicht einfach ein Märchen, sondern – zauberhaft verschleiert – ein Bild der Kraft, die in uns steckt. Eine Kraft, die uns leitet, wenn wir etwas tun müssen, um verloren geglaubte Werte wie Echtheit, Liebe und die Schönheit im Kleinen zurückzuholen: „Höre, diese Dinge sind uns gegeben, um in den Menschen die Sehnsucht wach zu halten, die Sehnsucht nach Wahrheit ...“
Dass hier Realität und Fantasie verschmelzen, ist sicher bewusst, hat doch die Autorin mit Kindern gearbeitet und weiss sehr gut, dass Kinder mehr sehen und fühlen, als die Erwachsenen. „Ich habe immer geglaubt, du fantasierst ...“, sagt die Grossmutter zu Mila, dem Mädchen, das ein Lied singt, welches niemand versteht – auch sie selbst nicht.

Brigitte Probst hat diese Geschichte, die jetzt in unserem Verlag erschienen ist, vor ziemlich genau 20 Jahren für ihre Kinder geschrieben. Dies verdeutlicht den Wert einer märchenhaften Geschichte: Sie ist zeitlos und keinem Modetrend unterworfen. Ihr Symbolgehalt ist archaisch und überall auf der Welt verständlich.
„Was willst du denn tun, wenn du alles weisst?“, fragt im Buch ein Kind den grossen Basil. „Dann werde ich zurückkommen und den Kampf gegen die dunklen Mächte aufnehmen ...“
Eine klare Sprache, ein klarer Weg!

vom Sonntag, 23.10.2005 00:50
Gleich zwei Lesungen

Die Autorin Brigitte Probst aus Emmenmatt liest aus ihrer märchenhaften Geschichte "Das fremde Lied" am:

Donnerstag, 10. November 2005 um 20 Uhr im Buchantiquariat Libretto, Oberstrasse 34, 3550 Langnau.
Die Platzzahl ist beschränkt; Reservation empfohlen unter 034 402 60 06 (Libretto) oder direkt beim Luftschloss-Verlag.

Donnerstag, 17. November 2005 um 20 Uhr im Büchercafé, Hauptstrasse 26, 6170 Schüpfheim.
Auch hier ist die Platzzahl beschränkt; Reservation empfohlen unter 041 485 00 10 (Büchercafé) oder direkt beim Luftschloss-Verlag.

Wir freuen uns auf Sie!
vom Donnerstag, 22.09.2005 21:21
"Das Fremde Lied" – soeben erschienen

Das neue Buch aus dem Luftschloss-Verlag ist da. "Das fremde Lied" von Brigitte Probst ist eine märchenhafte Geschichte, die alle berührt: kleine, grosse und ganz grosse Leser/innen, und natürlich auch jene, denen die Geschichte vorgelesen wird.

Die Stärke dieses Buches liegt nicht nur in der spannend und leichtfüssig erzählten Geschichte, sondern auch in ihrer Essenz: Mag es noch so hoffnungslos aussehen – nicht aufgeben! Nicht auf den Schein hereinfallen, sondern auf sein Herz hören und tun, was getan werden muss. Gemeinsam mit andern etwas bewegen, zurückholen, was verloren zu sein scheint.
Alles ist möglich. Aber nicht immer geht es ohne schmerzhafte Verluste ...

„Das fremde Lied“ ist zunächst direkt bei uns erhältlich (CHF 35.- plus 3.- Porto/Verpackung). Schrittweise werden wir die Buchhandlungen bedienen - schrittweise, weil wir viele Buchhandlungen besuchen und das Buch vorstellen werden. Das braucht seine Zeit.

Wir haben Freude an diesem wunderschönen Buch. Und Sie werden auch ihre Freude daran haben. Garantiert!

vom Freitag, 09.09.2005 09:06
Noch etwa eine Woche ... oder ... Aufregung im Luftschloss-Verlag

Manches läuft im Leben anders als geplant ... so auch im Luftschloss-Verlag!

Am kommenden Wochenende (10/11. September), an den Rüttihubelbad-Märchentagen, wollten wir "Das fremde Lied" lancieren.
Nachdem es schon im Vorfeld einige Komplikationen gab und es langsam eng wurde mit dem Drucktermin etc., ist ein Problem aufgetaucht, das es für uns unumgänglich machte, das Ganze schweren Herzens zu stoppen. Die Qualität ist uns wichtiger, als den Wunschtermin einzuhalten.
In etwa einer Woche erscheint "Das fremde Lied" – zwar etwas später als vorgesehen, dafür in einwandfreier Qualität!
vom Freitag, 05.08.2005 22:34
Mehr zum neuen Buch "Das fremde Lied"

Das neue Buch der Autorin Brigitte Probst erscheint im Herbst. Es ist eine märchenhafte Geschichte für kleine, grosse und ganz grosse Menschen.

Mila, das Kind, das eines Tages in der Wiese lag, ist ein besonderes Kind. Ihr Lied klingt fremd, und niemand kann die Worte deuten.
„Wenn du das Lied verstehst, dann weisst du auch, woher du kommst“, sagt ihre Pflegemutter, die alte Frau König.
Als nachtschwarze Gestalten die Düfte der Pflanzen und die Geräusche der Bäche und Flüsse rauben, hört Mila auf ihr Herz und macht sich auf den Weg an das Ende der Welt. Dorthin, wo dunkle Mächte die Wahrheit – und auch das Geheimnis ihrer Herkunft – gefangen halten.
Fast am Ziel angelangt, erkennt sie, dass die Befreiung des Wahren und Guten nur gemeinsam mit ihren Freunden gelingen kann.


Eines Tages
begaben sich meine Gedanken auf eine Reise.
Als sie zurückkehrten,
brachten sie mir diese Geschichte mit.

Brigitte Probst



Sollen wir Sie informieren, sobald "Das fremde Lied" erscheint? Dann treten Sie doch bitte über "Kontakt" mit uns in Verbindung.



vom Sonntag, 17.04.2005 20:25
Neues Buch im Herbst!

Aus dem Luftschloss-Verlag soll gegen Ende Jahr ein neues Buch starten. Es ist ein Märchen für kleine und grosse und ganz grosse Menschen. Es heisst "Das fremde Lied". Geschrieben hat es Brigitte Probst.
Wir freuen uns sehr über diese wunderbare Geschichte.
Mehr darüber etwas später!
vom Samstag, 19.03.2005 15:40
Neue Links

Nun ist er da, der unite-it!-Link unserer Verlagskooperation (siehe unter "mehr info"). Damit kommt ihr direkt auf unsere Seite.

Neu ist ebenfalls der Link zum Lichtzentrum Lotus (kleiner Geheimtipp ...!)
>>> mehr info
vom Montag, 28.02.2005 17:44
Verlagskooperation

Der Luftschloss-Verlag ist mit andern Kleinverlagen in Deutschland eine lockere Kooperation eingegangen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Wir treten mit einer gemeinsamen Homepage auf, die demnächst aufgeschaltet und mit unserer Website verlinkt wird. Dort hat es dann endlich auch ein Föteli von uns drauf ...

Wir halten euch auf dem Laufenden!
(gell Franz ...!)
vom Donnerstag, 06.01.2005 19:25
Märchen-News

Im Luftschloss ist ein neues Licht (Fenster) aufgegangen.

"Märchen"

Viel Vergnügen beim Reinschauen!

Herzlichen Dank Karin für deine Webarbeit, und ein besonderes Dankeschön geht an Kathrin (Freundin, Lebenskünstlerin und vieles mehr) für den fliegenden Teppich.

Lasst uns gemeinsam abheben!

vom Sonntag, 15.08.2004 17:10
Luftschloss-Verlag am Trubschachenfest 20.-22. 8.04

Am Samstag, 21. August liest Rolf aus seinem Buch "Diala" und Yvonne erzählt Märchen. Es ist der erste gemeinsame Auftritt!

Die erste Lesung beginnt um 14.45 Uhr in der Mehrzweckhalle von Trubschachen (geschlossene Bühne). 16.15 Uhr folgt eine weitere Lesung. Um 15.30 Uhr und um 17 Uhr ist die Märchenerzählerin an der Reihe.

Ist das nicht eine märchenhafte Gelegenheit
Kambly-Town kennenzulernen ...?
>>> mehr info
vom Freitag, 30.04.2004 23:37
Diala an der Buchmesse "BuchBasel 2004"

Unser Buch "Diala" findet ihr am Stand D 08 von Editions à la carte.
"BuchBasel" findet vom 7.-9. Mai statt. Mehr über die Messe: www.buchbasel.ch.
vom Montag, 19.04.2004 20:37
Märchen erzählen

Liebe Luftschloss-Besucher

Neuerdings gibt es in unserem Verlag eine Märchenerzählerin.

Die Märchen - momentan vorwiegend für erwachsenes Publikum – werden frei erzählt und nicht etwa vorgelesen.

Im gesprochenen Wort, und in den Märchen erst recht, liegt eine ungeheure Kraft! Diese Kraft hat die Fähigkeit, uns in unserem Innersten zu berühren und zu verwandeln.
Die Märchen können uns auch Impulse geben, verzaubern, beglücken oder einfach unterhalten.

Wünschen Sie sich bei Ihnen zu Hause, an Ihrem Anlass oder Fest eine Märchenerzählerin?
Dann freut es mich, wenn Sie sich über unser Kontakt-Fenster mit mir in Verbindung setzen.

Mit märchenhaften Grüssen
Yvonne Grossenbacher
vom Sonntag, 22.02.2004 20:32
Glück oder Pech?

Eine chinesische Geschichte erzählt von einem alten Bauern, der ein altes Pferd für die Feldarbeit hatte. Eines Tages entfloh das Pferd in die Berge, und als Nachbarn des Bauern sein Pech bedauerten, antwortete der Bauer: „Pech? Glück? Wer weiss?“
Eine Woche später kehrte das Pferd mit einer Herde Wildpferde aus den Bergen zurück, und diesmal gratulierten die Nachbarn dem Bauern wegen seines Glücks. Seine Antwort hiess: „Glück? Pech? Wer weiss?“
Als der Sohn des Bauern versuchte, eines der Wildpferde zu zähmen, fiel er vom Pferd und brach sich ein Bein. Jeder hielt das für ein grosses Pech. Nicht jedoch der Bauer, der nur sagte: „Pech? Glück? Wer weiss?“
Ein paar Wochen später marschierte die Armee ins Dorf und zog jeden tauglichen jungen Mann ein, den sie finden konnte. Als sie den Bauernsohn mit seinem gebrochenen Bein sahen, liessen sie ihn zurück.
War das nun Glück? Pech? Wer weiss?“

Diese wunderbare Geschichte stammt aus dem Buch "Geschichten, die gut tun - Weisheit für jeden Tag" von Anthony de Mello (Herder)

Das Aktuelle daran?
Diese Weisheit ist immer aktuell ...!
vom Dienstag, 16.12.2003 02:24
"Diala" bei Weyermann

Der Luftschloss-Verlag war im Dezember zu Gast in der Buchhandlung Weyermann in Bern.

Mitten in der spirituell belebenden Atmosphäre der Buchhandlung von H. Weyermann konnten wir am 13.12.2003 unser Buch "Diala" anbieten und signieren.

Der Pionierbuchladen der spirituellen Literatur in der Schweiz - die Buchhandlung Weyermann - befindet sich gleich beim Hauptbahnhof: Die Westausgänge benützen und Richtung Schanzenpost gehen, dort via Passerelle ins Zwischengeschoss des Hauses Bubenbergplatz 8 gelangen.
vom Samstag, 08.11.2003 18:43
Volles Haus!

Wer hätte das gedacht?
Die erste Lesung und gleich eine platschvolle Buchhandlung ...!

Zugegeben: Das Antiquariat "Libretto" in Langnau hat nicht die Dimension eines Hallenstadions, dafür hat sie Ambiance, und es brauchte auch keine Verstärkeranlage, damit Rolf und der Akkordeonist Udo Auch an der Lesung am 30. Oktober gehört wurden.

Kein Stuhl war mehr frei. Gegen hundert Ohren lauschten den Sätzen aus "Diala". Selbst einige alte Bücher pressten sich aus ihrer Reihe heraus und hörten mit.

"First Contact": Interessant, aufschlussreich und sehr belebend waren natürlich die Kontakte, die sich mit "Diala"-Leserinnen und -Lesern ergaben, mit denen wir bisher keinen Kontakt hatten. Besonders gefreut hat uns die Begegnung mit einem begeisterten "Diala"-Leser, der das Buch seinem blinden Kollegen vorgelesen hat ...

Es nebelt. Zeit, sich etwas ins Selbst zurückzuziehen und zu lauschen, was sich dort so bewegt. Vielleicht lassen sich daraus Wörter und Zeilen giessen: fürs Tagebuch, fürs Internet oder für ein Buch.

Fantasie! Pack uns und halte uns in deinen Krallen, bis wir - prall gefüllt mit Ideen - zu schwer werden! Dann lass uns fallen und wunderschöne Geschichten schreiben!

Ja!
vom Samstag, 13.09.2003 22:19
Lesung im "Libretto"


Nun wirds "live".
Wir starten mal mit einer ersten "Diala"-Lesung. Sie findet am 30. Oktober 2003 in der lieblich eingerichteten Buchhandlung "Libretto" in Langnau statt (20 Uhr. Eintritt frei).
Rolf ist schon jetzt nervös ...!
Damit die Geschichte auf keinen Fall zu trocken ausfällt, begleitet ein aussergewöhnlicher Akkordeonist den Abend im gediegenen "Libretto": Udo Auch. Lassen Sie sich überraschen! Und wenn sich der Durst dann doch meldet, erwartet Sie ein feines Apéro.
Bis dann!
vom Mittwoch, 20.08.2003 19:13
Endlich wieder online

Tja, die "cheiben" Technik ...

Nach einem grösseren Computerproblem, das sich nur noch mit guten, sehr guten Freunden lösen liess - Danke Katrin und Brian! - können wir endlich wieder etwas für unsere gewebte Seite tun. Viel gibt es zwar nicht zu sagen und auch nicht viel zu verraten. Immerhin so viel: Es ist ein neues Buch im Entstehen. Das braucht zwar so seine Zeit (und sein Geld ...), aber es wird schon. Mehr darüber später.

Übrigens: Gelegentlich erhalten wir - nebst sehr lieben Reaktionen auf "Diala" - Anfragen von Autoren für das Herausgeben Ihres Manuskriptes. Das schmeichelt uns. Leider müssen wir dann halt eingestehen, dass wir finanziell nicht so weich gebettet sind wie bspw. ein Bertelsmann-Verlag. Aber unser Luftschiff ist beweglich, und Winde gibt es alleweil ...
vom Samstag, 05.07.2003 19:08
Ferienzeit!

Der Luftschloss-Verlag hat abgehoben und ist abgerauscht. Zumindest für zwei Wochen.

Ab 22. Juli sind wir wieder voll für Sie da!
Danke für Ihren Besuch.
vom Freitag, 06.06.2003 21:26
Über das bewusste Sein in der Zeit

Wie im vorherigen Eintrag erwähnt, ist es schwer bewusst zu sein. Sehr schwer. Wir sind ja im Wachbewusstsein allermeist gedanklich nicht in der Gegenwart. Entweder erinnern wir uns an die schönen Tage von damals, oder wir freuen uns auf die schönen Tage von dereinst. Und der schöne Tag, den wir gerade erleben?

Sie kennen diesen Effekt sicher; nennen wir ihn das Liebesfilm-Syndrom: Schauen wir uns einen Film an, eine Liebesgeschichte, dann leben wir den Film. Bilder und Musik vermischen sich mit unserer Vorstellungskraft mit unserer Gefühlsseele. Wir - mein/e Partner/in und ich - werden zum Paar auf der Leinwand und leben jede Sequenz bewusst mit. Sind wir dagegen im richtigen Leben mit unserem/unserer Partner/in zusammen, dann denken wir doch fast jeden Moment an das Gestern oder Morgen, an vorher und nachher, nur nicht an das Jetzt!
Wir sind uns unseres eigenen Films nicht bewusst, sondern lassen jeden Moment ungelebt, ungekostet vorübergehen, während wir im Kino jede Sekunde geniessen.
Sagen Sie nun nicht, das habe mit dem teuren Kinobillett zu tun oder mit der fehlenden romantischen Hintergrundmusik, wie sie im Kino eingeblendet wird, selbst mitten im Wald, auf der Wiese, im Gummiboot usw. Nein, es liegt einfach daran, dass wir uns nicht bewusst sind, dass wir nicht bewusst sind ...

Hierzu das passende Gedicht aus dem Luftschloss-Verlag:

Was denkt der junge Mensch,
der zappelnd auf den Tag sich freut,
an dem er selbst bestimmen kann,
wohin er sich bewegen will?
„Bald ...“

Was denkt der alte Mensch,
der trauernd von der Liebe träumt,
die einst ihn trieb durch Nacht und Tag
beglückt und halb von Sinnen?
„Früher ...“

Was denkt der grosse Adler,
der kraftvoll seine Flügel dehnt
und sanft vom Wind sich tragen lässt
im stillen Raum des Himmels?
„Jetzt!“
vom Mittwoch, 07.05.2003 20:44
Die Zeitfrage
Das aktuelle Gedicht aus dem Luftschloss-Verlag widmet sich der Zeit, die wir nie haben:

Die wahre Zeit

Die Zeit
die uns Tag für Tag
zwischen den Fingern zerrinnt
wie eine Handvoll Sand
ist nicht die wahre Zeit

Die Zeit
in der wir eine Handvoll Sand
durch den Tag tragen
ohne ein Korn zu verlieren –
das ist die wahre Zeit

Nun sagen ja alle, auch beim Lesen eines Buches vergehe die Zeit wie im Flug (oder wie im Zug). Das stimmt. Aber die Zeit des Lesens hat eine andere Qualität: Es ist eine Zeit, die wir uns selbst nehmen, und die uns nicht genommen oder gar gestohlen wird. Wenn wir also wahre Zeit gewinnen wollen, dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder wir verbringen unser Leben mit Lesen, dann kommt aber kein Geld herein fürs Essen, Trinken, für die Miete usw., oder aber, wir Leben das Leben bewusster. Das ist jedoch so einfach wie ein Sechser im Lotto. Bewusst sein - nicht nur eine Viertelstunde pro Tag, sondern Tag und Nacht ...! Versuchen Sie es!

Wer das schafft, entdeckt wahrscheinlich ziemlich verblüfft, dass es "die Zeit" gar nicht gibt.
Das ist dann die wahre Zeit.
vom Freitag, 18.04.2003 23:01
Liebe Luftschloss-Passagiere!

Da gibt es einen Kleinverlag in der Schweiz, der gibt ganz gute Tipps für Autorinnen und Autoren, die einen Verlag suchen. Schaut mal nach unter www.dussy.ch. Leider ist die dussy-Website nicht nachgeführt. Aber die Tipps sind trotzdem sehr praktisch.
Zu diesem Thema auch sehr empfehlenswert: www.autorenforum.de.

Und zum Abschluss noch ein kleines Gedicht aus dem Luftschloss-Verlag:


Ein Stein sein

Nicht weit von mir,
da liegt ein Stein
winzig klein
im Sonnenschein

Frag ich den Stein:
Wie ist das Sein
so ohne Mein
und ohne Dein?

Du bist in mir,
haucht da der Stein.
Wir sind all-ein,
denn Mein und Dein
ist nichts als Schein



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